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Zweisichtigkeit

Burghard Schildt

Die Frage ist so formuliert, dass jeweilige Leser, in Anbetracht des gegenwärtigen Zeitgeschehens, sich unmittelbar als Mitträger so einer Frage empfinden können.

Dieses Empfinden kann dazu anregen, die Frage aufzuwerfen, woraus es herrührt, durch welches persönliche Tun man, so wie im Besonderen, sich auch im Allgemeinen als so Jemanden erlebt, der die Frage ›Was ist an der Zeit?‹ in sich trägt.

So Jemand kann dann gewahren, dass die Frage sich bildet in der denkenden Anschauung zweier anderer Fragen, die etwa so lauten ›Gewahrt mein Denken und Handeln das Zeitgeschehen?‹ – ›Ist mein Denken und Handeln im Einklang mit dem Zeitgeschehen?‹

Man sieht, beiden Fragen gemeinsam ist, dass Jede zweisichtig gebildet wurde. In dem man sie so formuliert, anerkennt man ein Zeitgeschehen an sich und ein Selbst ohne Zeitgeschehen. Das diese Fragen den Fragenden zum Wesen der Frage ›Was ist an der Zeit?‹ führen, dafür bedarf es derjenigen Frage, die entspringt, indem denkendes Anschauen diese Zweisichtigkeit einsieht.

Das Streben der Einsicht ist die Steigerung beider Fragen zu der anderen Frage ›Wie erscheint Denken und Handeln als Zeitgeschehen?‹ Die Handlung des Mittragens der Frage ›Was ist an der Zeit?‹ wird so erlebt als Zeitgeschehen für den anderen Menschen.

Für die Frage, ›Was ist an der Zeit?‹ lebt jeweils als Zeitgeschehen der andere Mensch die Antwort. Es ist an der Zeit, das diese Frage auftaucht. Das Miteinander dem Zeitgeschehen gegenüber stehen wird so ein füreinander Zeitgeschehen sein. Es lebt sich zunächst dar, indem man damit anfängt, die Antwort auf die Frage ›Was ist an der Zeit?‹ als das in sich Tragen des anderen Menschen zu erleben.

Kommentare:

  1. Her Schildt, ist ja durchaus interessant, aber kaum was für's Leben...irgendwie zu kompliziert, zu kopflastig, zu versponnen (im eigenen Hirnnetz), einfach keine teilbare Zeiten-und Lebenswelt für den Mitmenschen! Und darauf kommt es ganz sicher auch an..
    Aber wer's mag und kann, nun gut..

    Peter - mitten in der Zeit

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  2. Hallo Herr Peter ...........

    Wir schreiben den 23.1o.1o. Damit will ich sagen,sie hatten reichlich Zeit, ihren Rausch
    auszuschlafen. Und, mit Ihrer Katerstimmung wenden Sie sich doch bitte an das ortsansässige Tierheim.

    Gruss Burghard Schildt

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  3. Was ist an der Zeit?
    A. Die Zeit ist an der Zeit, richtig, und all das hier auch. Einverstanden.
    B. Nichts von dem hier ist an der Zeit! Gar nichts, kein Jota, es ist überhaupt gar noch nichts gewesen. Einverstanden.
    Dass A richtig ist, liegt lediglich daran, dass es keine unrichtige oder falsche Bewegung gibt. Bewegung, dass heisst B+ewe oder Eva unter dem Baum oder überhaupt nur noch V, trägt in sich den Selbstgarant, trägt sich weil es sich selbst re-generiert, also nochmal und nochmal gebiert. (Dieses nochmal wollt ich nochmal schreiben, ich würde am liebsten es bei dem nochmal belassen, ich bin vom nochmal aber besessen, also von O A, ich bin auf die richtige Reihenfolge angewiesen, die Folge kann auch nur richtig sein, denn wenn es falsche oder unrichtige Folge gäbe, könnt ich niemandem und nie „folge mir!” sagen, mit dem sanftesten f was man eben aus dem ff also plötzlich oder spontan auf dem Lager hat. Kann ich einem aber nicht guten Gewissens sagen „folge mir!” dann kann diese/r eine alles außer Kind sein. Kein Anfang. Das, was der Folge nicht bedarf ist ent-standen. Das nicht gestützte oder selbstgestützte I, die dachlose, bodenlose Säule, die schwebende. Wenn die Säule aber schwebend ist, ist sie keine Säule. Ist eine Antiquität. Also Licht. Licht das nicht wird ist Bl-ENDung. Licht das wird ist Farbe. Das Wort, genau dieses: FARBE, ja, du liest es schon ganz richtig: EBRAF, ist das einzige Wort das ich kenne, dem fälschlicherweise – allein meine eigene Sicht betreffend – genau wie allen anderen Worten Mehrzahl und Geschlecht zugewiesen wird. Diese meine eigene Begrenztheit, meinethalben Eigenheit, nenne es wie Du willst, absolut egal, dieses EIN , MON – ROT, dieses JupiterROT ist mein allerliebster Schatz und das einzige was ich sehe. Wenn dies mein eigener Untergang wäre, folge und folgere ich nur diesem, es ist das einzige was meine Augen vertragen. Allen also denen ich sagen muss und sagen will „folge mir!” müssen vorher sein, auf-ge-klärt worden sein, auf-ge-hellt, gedichtet, müssen el sein, müssen wissen, dass ich es weiß und ich muss wissen, dass sie es wissen, müssen absolut total hammerhartkrassultrastark, absolut total S-ICH-Er sein. Am Anschlag sozusagen. Ist doch total hammercoolgeil, dass wir jeden Abend TERORTERORERORERORERORERORERORERROR zu hören bekommen, nicht aber ATENTTATATENTTATATTENTATATATTTTTTTATATA. (TATA, wo bist du, rette mich, ich ersticke zwischen diese Klammern)))))))) Weil in ATENT Aufmerksamkeit drinnen steckt! Innehalt. Ich folge selbst mit meinen Schwestern und Brüdern. Wenn ich also zu dir sage „folge mir!” sage ich, folge mir in meinem Untergang, wir folgen dem AUFGANG. Wir gehen auf. (Danke TATA (papa), das ging aber rasch!(((((

    Dass B TOTALITAR, also absolut richtig ist, liegt an dem, dass A richtig ist. Also dass lediglich – LEDIG, ERLEDIGT- das möglich ist: der vorhin aus-gesprochene HIRNRISS. Also verNEBELUNG. Die ANALphaBÄHtisierung. Das Reaktionäre, Anarchische. Die Trägheit. Die GRAU-samkeit die einem aus manch wortaufeinanderfolge die IRIS ätzt, einen richtig durch und durch GRAU macht, Gehirn macht, ätzend macht. Ein Häuflein macht man und man (MAN) muss schon der Katze zusehen, wie sie ihr Häuflein verdeckt und solang es so ist, dass Burghard oder ich die Putzfrau ist, solang das so ist, ist gar nix an der Zeit.
    C: WAS Burghards ästhetische Erfahrung mit der TAUFE zu tun hat, DAS muss ich lesen können.
    Solang das nicht der Fall ist falle ich. Bleibe ich liegen bin ich eine Schlampe. Bin ich zufällig eben Schlampe, bin ich eben zufällig MARIAMAGDALENA. Ich werfe MARIA nichts vor. Ich bin MARIA. Ich schaffe es, ich schlage mich immer seltener, zur Zeit schäme ich mich nur noch, ich schämte mich, bis eben, als ich es Euch sagte. Er, das bin jetzt ich. Maria. Burghard. Niemand. ATON. Ästhetische Erfahrung. wEIs. A.
    A ist an der Zeit. AHA!

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